Nutzungsvereinbarung IDC Helix — für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Diese Vereinbarung erklärt Dir kurz und in klarer Sprache, was Du mit IDC Helix darfst und was dabei mit Deinen Daten passiert. Bitte lies sie einmal durch. Am Ende bestätigst Du mit einem Haken, dass Du sie gelesen hast, mit der Nutzung einverstanden bist und über den Umgang mit KI informiert wurdest.
Was Du mit Helix darfst — und was nicht
Dein Arbeitgeber hat für Dich einen Platz gebucht. Der gehört Dir persönlich.
- Nur Du benutzt ihn. Gib Deinen Zugang nicht weiter, auch nicht an Kolleginnen und Kollegen. Braucht jemand Helix, bekommt er einen eigenen Platz.
- Nur für die Arbeit. Helix ist ein Arbeitsmittel Deines Arbeitgebers.
- Nicht auseinandernehmen. Die Software zu zerlegen, nachzubauen oder weiterzugeben ist nicht erlaubt.
- Du bleibst verantwortlich für das Ergebnis. Was Du weitergibst, ist Deine Arbeit — nicht die der KI. Prüfe alles, was nach außen geht oder Grundlage einer Entscheidung ist.
- Wenn Helix für Dich klickt und tippt, tut er das auf Deine Anweisung und unter Deiner Aufsicht. Du siehst es, und Du kannst jederzeit abbrechen.
- Vorsicht mit fremden KI-Werkzeugen. Personenbezogene Daten, Lohn-, Bewerbungs- und Gesundheitsdaten sowie Kundendaten gehören nicht in private ChatGPT- oder Gemini-Zugänge.
- Frag nach, wenn Du unsicher bist, ob Du Helix für eine Aufgabe einsetzen darfst — bevor Du es tust.
Endet Dein Arbeitsverhältnis, endet auch Dein Platz.
Wer ist verantwortlich?
Verantwortlich im Sinne des Datenschutzes ist Dein Arbeitgeber. Die IDC EDV Handels- und Dienstleistungs-Ges.m.b.H. stellt den Assistenten bereit und handelt dabei als Auftragsverarbeiter — also ausschließlich im Auftrag und nach Weisung Deines Arbeitgebers.
Welche Daten entstehen?
- Deine Eingaben (Aufgaben, Fragen, Texte), die Du dem Assistenten gibst.
- Die vom Assistenten erzeugten Ergebnisse.
- Technische Nutzungsdaten für den sicheren Betrieb.
Deine Daten werden nicht verkauft, nicht für Werbung und nicht zum Training fremder KI-Modelle verwendet (Zero-Retention, wo verfügbar).
Deine Arbeit wird gesichert
Damit Deine Arbeit bei einem Geräteschaden nicht verloren ist — und damit Du an einem zweiten Rechner oder am Handy denselben Stand vorfindest — ist im Assistenten ab Werk eine Sicherung in der Cloud eingeschaltet.
- Gesichert werden: Deine Themen und Vorgänge, Chats, das Gedächtnis des Assistenten, Kontakte, Meeting-Protokolle und Deine persönlichen Einstellungen.
- Nicht gesichert werden: Ton-Aufnahmen von Meetings, Bildschirmfotos, die Aufzeichnungen des Lernmodus, Dein Stimmprofil sowie Zeiterfassung und Auslastungsdaten. Die bleiben auf Deinem Rechner.
- Verschlüsselt, bevor etwas das Haus verlässt: Die Kopie wird auf Deinem Rechner verschlüsselt. Der Server, auf dem sie liegt, kann sie nicht lesen — dort liegt kein Schlüssel. Dein Arbeitgeber kann an Deine arbeitsbezogenen Inhalte herankommen, aber ausschließlich im Fall einer Wissens-Übergabe und nur an das, was im Abschnitt „Wenn Du das Unternehmen verlässt“ aufgezählt ist. An Deine privaten Chats kommt er nicht.
- Damit Deine Arbeit nicht an einem verlorenen Zettel scheitert: Eine verschlüsselte Kopie Deines Schlüssels wird zusätzlich bei IDC hinterlegt. Sie liegt in einem gesonderten Sicherheitsmodul (Azure Key Vault, Hardware-Schlüssel, Rechenzentrum Deutschland), aus dem der Schlüssel technisch nicht herausgelöst werden kann. Der Lizenzserver selbst hat darauf keinen Zugriff.
- Wofür: ausschließlich dafür, Dir wieder Zugang zu Deinen eigenen Daten zu verschaffen, wenn Dein Rechner verloren geht und Du Deinen Wiederherstellungs-Code nicht mehr hast. Ohne diese Hinterlegung wäre Deine gesamte Sicherung in diesem Fall unwiederbringlich verloren.
- Was das bedeutet, offen gesagt: IDC ist damit technisch in der Lage, Deine Sicherung zu entschlüsseln. Wir tun das nur auf Deinen Wunsch und nach Klärung Deiner Identität. Jede Öffnung wird protokolliert und ist nachträglich nicht löschbar.
- Was dafür nötig ist: zwei getrennte Zugänge — die Verwaltung des Assistenten und ein gesondert berechtigtes Konto im Sicherheitsmodul. Ein einzelnes gestohlenes Passwort genügt dafür nicht.
- Was Dein Arbeitgeber dadurch NICHT bekommt: keinen Zugriff auf Deine privaten Chats und keinen Weg an Deinen Schlüssel. Die Hinterlegung dient der Wiederherstellung für Dich, nicht der Einsicht für andere.
- Gespeichert wird in einem Rechenzentrum in der Europäischen Union (Microsoft Azure, Region Deutschland).
- Jederzeit abschaltbar: im Assistenten unter Einstellungen → Sicherung & Abgleich über die Cloud. Dort siehst Du auch die vollständige Liste dessen, was hochgeht und was liegen bleibt, und den Wiederherstellungs-Code — schreib ihn Dir einmal auf: Mit ihm kommst Du jederzeit selbst an Deine Kopie, ohne jemanden fragen zu müssen. Hast Du ihn nicht mehr und sind alle Deine Geräte verloren, bleibt nur der Weg über IDC (siehe oben).
Die Sicherung gehört zum Betrieb des Assistenten und erfolgt im Auftrag Deines Arbeitgebers. Die Sicherung dient nicht der Kontrolle Deiner Arbeit — niemand sieht dadurch mehr von Deiner Tätigkeit als vorher.
Helix am Handy
Es gibt den Assistenten auch als App für Dein Handy. Solange Dein Rechner läuft, ist sie
nur eine Fernbedienung dafür: alles dazwischen ist verschlüsselt, und IDC kann davon
nichts lesen. Anders ist es, wenn Dein Rechner aus ist — dann beantwortet der
Unterwegs-Modus einfache Fragen direkt in der Cloud.
- Hier sehen wir Klartext. Damit ein KI-Modell antworten kann, muss
es die Frage lesen. In diesem Fall gehen Deine Frage und der bisherige Verlauf
unverschlüsselt an unseren Lizenzserver und weiter an den KI-Anbieter. Gespeichert
wird davon bei uns nichts. Der Modus ist ab Werk eingeschaltet; abschalten kannst
Du ihn in der App unter Mehr → Unterwegs. Zwei weitere Stellen, an denen
etwas unverschlüsselt über IDC geht, stehen im nächsten Abschnitt: Sprechen bei
ausgeschaltetem Rechner und das Vorlesen.
- Was dabei mitgeht. Neben Deiner Frage: die Titel Deiner offenen
Aufgaben und Themen, der Name und das Kurzprofil Deiner Firma, Deine Rolle — und,
wenn Du den Wissensstand auf dem Handy erlaubt hast, bis zu vier kurze Ausschnitte
aus Deinen Themen, Akten und Notizen, zusammen höchstens etwa eine halbe Seite.
Ausgewählt wird nur, was zu Deiner Frage passt; ohne Frage wird nichts ausgewählt. Nicht
mit gehen Dokumente und Dateiinhalte.
- Der Wissensstand auf dem Handy — nur, wenn Du ihn erlaubst.
Damit Du auch ohne Rechner und ohne Internet nachsehen kannst, kann eine Kopie
Deines Arbeitswissens auf dem Handy liegen: Themen, Akten, Vorgänge, Aufgaben,
Kontakte, das Gedächtnis des Assistenten und Deine Chats. Sie liegt dort
verschlüsselt, der Schlüssel im Sicherheitsspeicher des Telefons. Das ist
ab Werk aus und wird an Deinem Rechner eingeschaltet: Einstellungen
→ Geräte.
- Zurücknehmen — und was das genau bewirkt. Du nimmst die Erlaubnis
an derselben Stelle zurück. Der Zugriff auf die Cloud ist dann sofort
gesperrt, und das Handy löscht seine Kopie — sobald es das nächste Mal
Internet hat. Ein Handy, das nie wieder online geht, behält sie. Das sagen wir
Dir hier so deutlich, weil man es sonst erst merkt, wenn es darauf ankommt: Benutze diese
Funktion nur auf Geräten, die Dir gehören und die mit Code oder Fingerabdruck gesperrt
sind.
- Senden vom Handy — wieder nur, wenn Du es erlaubst. Getrennt
davon kannst Du an Deinem Rechner freigeben, dass unterwegs Mails gesendet und
beantwortet und Termine angelegt werden dürfen. Mehr nicht. Vor jedem Versand
bekommst Du den fertigen Text zu sehen und tippst selbst auf „Senden“ —
der Assistent verschickt nie von sich aus. Gesendet wird aus einem
Postfach, das Dein Rechner beim Freigeben festlegt. Damit Du antworten kannst, siehst Du
am Handy die 20 neuesten Betreffzeilen dieses Postfachs und den Text
genau der Mail, die Du antippst. Diese Erlaubnis wirkt sofort und vollständig, wenn Du sie
zurücknimmst — anders als beim Wissensstand bleibt auf dem Handy nichts zurück.
- Es zählt nichts mit. Der Unterwegs-Modus führt keine Statistik über
Dich und meldet Deinem Arbeitgeber nicht, was Du fragst, wann oder wie oft.
Die Handy-App gehört zum Betrieb des Assistenten und wird im Auftrag Deines Arbeitgebers
bereitgestellt. Sie dient nicht der Kontrolle Deiner Arbeit.
Helix im Browser und im Auto — sprechen, vorlesen, mitlesen
Du kannst Helix auch ohne Installation in einem Browser öffnen, unter
helix.idc-edv.at — zum Beispiel auf dem Bildschirm Deines Autos. Das ist ein
anderer Weg als das Diktat an Deinem Rechner, und hier gilt manches anders.
Was davon über IDC geht und was nicht, steht hier.
- Koppeln. Der Browser zeigt einen QR-Code, Du scannst ihn mit der
Handy-App, und beide Bildschirme zeigen dieselbe Prüfzahl — bestätige nur, wenn sie
gleich ist. Du kannst höchstens zwei solche Browser koppeln, zusätzlich
zu höchstens drei Handys. Die Kopplung endet nach 24 Stunden
von selbst; danach scannst Du neu. Der Schlüssel liegt im Browser so, dass er sich nicht
herauskopieren lässt.
- Sprechen statt tippen. Das Mikrofon geht nur auf, wenn Du auf den
Knopf tippst — nie von selbst; eine Sprechpause beendet die Aufnahme.
Ist Dein Rechner an, geht die Aufnahme verschlüsselt an ihn und wird dort
erkannt, mit derselben Einstellung wie Dein Diktat: ab Werk auf dem Rechner selbst. Hast Du
dort bewusst einen Cloud-Dienst gewählt, gilt der auch hier, und die Anzeige unter dem
Knopf sagt es. Ist Dein Rechner aus, geht die Aufnahme über den Server von
IDC an ElevenLabs (USA) und wird dort in Text umgewandelt — dann ist
sie nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt. Dafür fragt Helix Dich vorher eigens
um Zustimmung. Scheitert der gewählte Weg, sagt Helix das; er weicht nicht
still auf den anderen aus.
- Was von der Aufnahme bleibt. Bei IDC wird sie nirgends
aufbewahrt, und es entsteht kein Diktat-Verlauf. Der erkannte Text
wird zu einer ganz normalen Nachricht in Deinem Chat. Gezählt wird nur, wie viele Sekunden
Du am Tag sprichst — höchstens 60 Minuten am Tag. Helix erkennt dabei
keine Stimmen und legt kein Stimmprofil an.
- Vorlesen. Das ist ab Werk aus. Schaltest Du es ein,
fragt Helix Dich zuerst um Zustimmung. Dann geht jeder vorgelesene Satz
über den Server von IDC an einen Sprachdienst — ElevenLabs (USA) oder, sobald IDC
umstellt, Google (Gemini, Verarbeitung auch in den USA) — und wird dort in Sprache
umgewandelt —
auch wenn Dein Rechner an ist. Für diese Sätze gilt die
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung dann nicht. Hat Dein Gerät selbst eine deutsche Stimme, liest
es damit vor, und der Text bleibt im Gerät. Gespeichert wird der Text bei IDC nicht;
gezählt werden nur Zeichen, höchstens 30.000 am Tag (mit Google
höchstens 120.000 am Tag).
- Im Auto hört und sieht jeder mit. Das Mikrofon nimmt auf, was in der
Kabine gesprochen wird — auch von Deinen Mitfahrern. Vorgelesen wird über die
Lautsprecher des Autos, und Antworten auf Fragen, die Du am Handy stellst, erscheinen auch
auf dem Bildschirm im Auto. Denk daran, wenn jemand mitfährt.
- Dein Arbeitswissen im Auto — nur, wenn Du es erlaubst. Wie beim
Handy kann auch im Browser eine Kopie Deines Arbeitswissens liegen. Beim Koppeln ist das
aus; eingeschaltet wird es nur an Deinem Rechner, für jedes Gerät einzeln
(Einstellungen → Geräte). Ist es an, liegen die Kopie und der Schlüssel dazu
im Browser des Autos. Zurücknehmen oder Entfernen am Rechner sperrt den Abruf
sofort, löscht aber nicht, was schon im Auto liegt. Gelöscht wird es erst, wenn
Helix im Auto das nächste Mal läuft und entweder Internet hat oder die 24 Stunden vorbei
sind. Bevor Du das Auto verkaufst, verleihst oder in die Werkstatt gibst: im Auto
abkoppeln (Volle Ansicht → Mehr → abkoppeln) — das löscht
Schlüssel und Kopie sofort.
- Abschalten. Das Vorlesen schaltest Du mit dem Lautsprecher-Knopf oder
unter Mehr → Vorlesen ab; dort widerrufst Du auch Deine Zustimmung.
Gesprochen wird nur, wenn Du tippst; die Zustimmung für den Weg über IDC widerrufst Du
unter Mehr → Sprechen. Den Browser selbst entfernst Du an Deinem Rechner
unter Einstellungen → Geräte.
- Es zählt nichts mit. Die Zähler dienen nur den Tagesgrenzen. Deinem
Arbeitgeber wird nicht gemeldet, was Du sagst oder vorlesen lässt, wann oder wie oft.
Diktat — sprechen statt tippen
Der Assistent kann Gesprochenes in Text verwandeln und ihn dorthin schreiben, wo Du gerade arbeitest — also auch in Outlook, Word, Teams oder ein anderes Programm. Das Diktat ist ab Werk eingeschaltet — auch dann, wenn Du den Assistenten schon länger benutzt: mit einer der nächsten Aktualisierungen wird es einmalig aktiviert. Eingeschaltet heißt: die Tastenkombination ist systemweit belegt und wartet. Es wird nichts erkannt, gespeichert oder verschickt, solange Du sie nicht drückst. Abschalten kannst Du es jederzeit im Assistenten unter Einstellungen → Diktat; die Entscheidung bleibt dann bestehen.
- So läuft es: Du hältst eine Tastenkombination (ab Werk Strg+Win). Lässt Du los, wird der erkannte Text in das Fenster getippt, das gerade vorne war. Der Assistent schreibt also in fremde Programme hinein — auch dann, wenn sein eigenes Fenster zu ist.
- Das Mikrofon ist dabei dauerhaft offen — und das sollst Du wissen: Zwischen Tastendruck und dem ersten Ton liegt technisch bedingt eine kurze Verzögerung; ohne Vorkehrung fehlt Dir regelmäßig das erste Wort. Der Assistent lässt das Mikrofon deshalb mitlaufen und behält davon die jeweils letzten 0,3 Sekunden in einem Zwischenspeicher, der sich fortlaufend selbst überschreibt. Nichts davon wird erkannt, gespeichert oder übertragen, solange Du die Taste nicht drückst — erst dann wird dieser Sekundenbruchteil Teil Deines Diktats. Sichtbar wird es trotzdem: Windows zeigt das Mikrofon-Symbol in der Taskleiste, und andere Programme können „Mikrofon in Verwendung“ melden. Du kannst es abschalten unter Einstellungen → Diktat → Anfang mitnehmen; dann ist das Mikrofon nur noch offen, während Du die Taste hältst — und Dir fehlt gelegentlich das erste Wort. Schaltest Du das Diktat ganz ab, ist auch dieser Zwischenspeicher aus.
- Der Dauerlauf ist etwas anderes. Mit Strg+Win+Leertaste bleibt das Mikrofon offen, bis Du dieselben Tasten noch einmal drückst — das ist keine gehaltene Taste mehr, sondern ein Schalter. Am unteren Bildschirmrand läuft sichtbar eine Anzeige mit, und nach 30 Minuten ist von selbst Schluss. Was in dieser Zeit gesprochen wird, geht durch die Erkennung und landet als Text in Deinem Fenster — denk daran, wenn andere im Raum sind.
- Verarbeitet wird auf Deinem Rechner. Ab Werk läuft die Spracherkennung lokal. Dabei geht nichts ins Netz: das Gesprochene verlässt Deinen Rechner nicht, und es entstehen keine Kosten je Minute. Fehlt das Sprachmodell, sagt der Assistent das — er weicht nicht stillschweigend in die Cloud aus.
- Wird der Motor auf einen Cloud-Dienst umgestellt, gilt das nicht mehr. Diese Umstellung ist ab Werk nicht gesetzt und muss bewusst vorgenommen werden. Danach wird jede Aufnahme zur Erkennung an einen Dienstleister übertragen (derzeit ElevenLabs), der dabei als Auftragsverarbeiter tätig ist. Wo Du nachsiehst, wie Dein Diktat eingestellt ist: an derselben Stelle, an der Du es eingeschaltet hast.
- Was auf dem Rechner liegen bleibt — und was nicht: Das Sprachmodell (rund 2,4 GB) wird beim ersten Diktat einmalig aus dem Netz geladen und bleibt danach lokal auf Deinem Rechner. Ebenfalls lokal entsteht ein Wörterbuch mit Namen und Fachbegriffen, damit ein Nachname nicht in falscher Schreibweise ankommt und aus „zugferd“ wieder „ZUGFeRD“ wird; es füllt sich unter anderem aus Deinen Kontakten. Beides wird nicht in die Cloud gesichert. Die Aufnahme selbst wird nicht aufbewahrt.
- Der Text dagegen schon — in einem Verlauf, den nur Du siehst. Damit Du nachsehen kannst, was Du diktiert hast und was das Wörterbuch dabei geändert hat, merkt sich der Assistent je Diktat den Text, das Programm, in das er ging, und den Zeitpunkt. Dieser Verlauf bleibt auf diesem Gerät und wird nie in die Cloud gesichert. Er wird nach 30 Tagen von selbst gelöscht; Du kannst die Aufbewahrung an derselben Stelle ändern — bis hin zu „gar nichts merken“ — oder ihn jederzeit mit einem Klick leeren.
- Es zählt nichts mit. Das Diktat führt keine Nutzungsstatistik und meldet nichts an Deinen Arbeitgeber — nicht wie oft Du es benutzt, nicht wie lange, nicht worüber.
Es geht nicht um Deine Leistung
Der Assistent dient dazu, Dir Arbeit abzunehmen und Prozesse zu verbessern. Er dient ausdrücklich nicht der Bewertung, Beurteilung oder Überwachung einzelner Personen. Es findet kein Ranking und kein Leistungs-Scoring statt.
Du arbeitest mit einem KI-System
Der IDC Helix ist ein KI-System (künstliche Intelligenz), kein Mensch. KI-Ergebnisse können Fehler enthalten. Bitte prüfe wichtige Ergebnisse, bevor Du sie verwendest (Art. 50 KI-Verordnung — Transparenz). Dein Urteil bleibt maßgeblich.
KI-Kompetenz — was Du wissen solltest
Die KI-Verordnung verlangt, dass Menschen, die mit KI arbeiten, ein Grundverständnis dafür haben (Art. 4). Dafür ist Dein Arbeitgeber verantwortlich; IDC stellt Dir als Anbieter diese Information bereit. Das Wichtigste in Kürze:
- Ergebnisse können falsch sein. KI erfindet gelegentlich Namen, Zahlen und Quellen — überzeugend formuliert. Prüfe alles, was nach außen geht oder Grundlage einer Entscheidung ist.
- Du bleibst verantwortlich. Was Du weitergibst, ist Deine Arbeit — nicht die der KI. Der Assistent entscheidet nichts über Menschen.
- Vorsicht bei fremden KI-Werkzeugen. Personenbezogene Daten, Lohn-, Bewerbungs- und Gesundheitsdaten sowie Kundendaten gehören nicht in private ChatGPT- oder Gemini-Zugänge.
- Frag nach. Wenn Du unsicher bist, ob Du den Assistenten für eine Aufgabe einsetzen darfst, kläre das mit Deinen Vorgesetzten — bevor Du es tust.
- Noch keine Einschulung gehabt? Sag es Deinen Vorgesetzten. Du darfst mit dem Assistenten arbeiten; die Einschulung schuldet Dir Dein Arbeitgeber.
Wenn Du das Unternehmen verlässt
Scheidest Du aus, soll die Arbeit weitergehen können — Deine Nachfolgerin oder Dein Nachfolger soll nicht bei null anfangen. Dein Arbeitgeber kann dafür eine Wissens-Übergabe anstoßen.
- Zuerst wirst Du gefragt. Solange Du erreichbar bist, legt Dir der Assistent eine Liste vor: jedes Thema einzeln zum Abhaken, dazu getrennt die Frage, ob Deine Unterhaltungen dazu mitgehen sollen. Ohne Deinen Klick passiert nichts.
- Übergeben werden: Deine Themen samt Akte (wie eine Sache anfing, was entschieden wurde und warum), offene Vorgänge, To-Dos, auf Wunsch die Unterhaltungen zum jeweiligen Thema, das Kunden- und Kontaktverzeichnis sowie die Landkarte Deiner Arbeitsabläufe.
- Nie übergeben werden: Chats, die Du als privat markiert hast; das Gedächtnis des Assistenten über Dich; Dein persönlicher Kontext aus dem Kennenlern-Gespräch; Deine E-Mail-Signatur; Deine Einstellungen; Zeiterfassung und Auslastung; Bildschirmfotos; Meeting-Aufnahmen; Dein Stimmprofil. Das ist technisch verriegelt und nicht bloß zugesagt: für private Chats wird von vornherein kein Schlüssel hinterlegt, es gibt also nichts aufzusperren.
- Bist Du nicht mehr erreichbar — etwa weil Du das Gerät schon abgegeben hast —, kann Dein Arbeitgeber die Übergabe auch ohne Deinen Klick auslösen. Dafür braucht er einen eigenen Firmen-Zugang mit Zwei-Faktor-Anmeldung. Jede solche Öffnung wird protokolliert, und die Geschäftsführung wird darüber benachrichtigt.
- Die Geschäftsführung sieht dabei keine Inhalte. Sie stößt die Übergabe an und bekommt hinterher nur Zahlen — wie viele Themen, wie viele Vorgänge. Lesen kann das Wissen nur, wer es bekommt.
Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse Deines Arbeitgebers an der Fortführung des Betriebs (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Übergabe dient nicht der Bewertung Deiner Arbeit. Dein Recht auf Widerspruch (Art. 21 DSGVO) und auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO) bleibt unberührt — wende Dich dafür an Deinen Arbeitgeber.
Deine Rechte
Du hast die Rechte nach der DSGVO — insbesondere Auskunft, Berichtigung und Löschung. Zur Ausübung wende Dich an Deinen Arbeitgeber (den Verantwortlichen); IDC unterstützt bei der Bearbeitung. Beschwerden kannst Du an die Österreichische Datenschutzbehörde richten.
Deine Bestätigung
Am Ende bestätigst Du mit einem Haken, dass Du diese Vereinbarung gelesen hast, mit der Nutzung einverstanden bist und über den sicheren Umgang mit KI informiert wurdest.
- Freiwillig und jederzeit widerruflich. Wenn Du Deine Zustimmung zurücknehmen möchtest, wende Dich an Deine Vorgesetzten — Helix wird dann für Dich abgeschaltet. Der Widerruf wirkt für die Zukunft und darf Dir nicht zum Nachteil gereichen.
- Der Teil zur KI-Kompetenz ist eine Information, keine Prüfung. Du bestätigst damit, dass Du die Hinweise oben gelesen hast und weißt, dass KI-Ergebnisse zu prüfen sind — nicht, dass Du einen Kurs absolviert hast. Für Deine Einschulung ist Dein Arbeitgeber zuständig (Art. 4 KI-Verordnung).
- Du trägst kein Risiko damit. Ob Deine Arbeit mit Helix rechtlich in Ordnung ist, hängt nicht an Deinem Klick — dafür stehen Dein Arbeitsvertrag und die Pflichten Deines Arbeitgebers ein. Wir fragen Dich trotzdem, weil Du mit Helix arbeiten sollst, weil Du es willst — nicht, weil Du musst.
- Auslastung und Stimmerkennung werden eigens gefragt. Für das Auslastungs-Dashboard und für die Stimmerkennung holen wir Deine Zustimmung getrennt ein; die kannst Du ablehnen und trotzdem mit Helix arbeiten. Ebenso getrennt fragt Helix im Browser, bevor er zum ersten Mal vorliest und bevor Deine Stimme zum ersten Mal über IDC geht.
Mit Deiner Bestätigung erklärst Du, dass Du diese Nutzungsvereinbarung gelesen hast, mit der Nutzung einverstanden bist und über den sicheren Umgang mit KI sowie die Anforderungen an die KI-Kompetenz informiert wurdest.